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Samstag, 26. Juli 2008

Sa, 26. Juli

Ich erwache bei D'mmerung um 05:15, schlafe weiter und nochmals um 05:57. Jetzt schwimmen oder joggen, wenn ich schon wach bin. Ich wecke Bea mit einem Kuss und rege an, Alexandra ebenso zu wecken, um ihr die Moeglichkeit dieses Fr[hschwimmens, halt eine Std. fr[her zu ermoeglichen. Ich rufe sie an (06:15), sie will lieber weiter schlafen, in der Schweiz sei es jetzt 05:15! So ziehen wir unsere eigenen Vorhaben durch: Bea will schwimmen gehen, ich will die K[hle des Morgens nutzen, um dem Strand entlang in westlicher Richtung zu joggen. So lerne ich eine andere Gegend kennen und der Trainingsr[ckstand wird nicht so gross.

21 Grad zeigt das Thermometer, als ich um 06:25 ins Freie trete. Die Sonne ist kurz zuvor aufgegangen, sie heizt noch nicht so stark. Das Laufen auf dem Plattenweg ist angenehm, einen Strand muss ich ein kurzes St[ck auf dem feuchten Sand queren. Das erste Zwischenziel, die Kirche Santa Tecla ist nach 10 Minuten erreicht. Auf dem Dach weht, wie oft, nicht die zypriotische sondern die griechische Flagge. Zum Meer hin hat es eine Felsgruft, mit Heiligenbild, wo man wohl beten koennte. Der Strand ist, wie meistens, felsig. Der Weg endet nicht bei den ersten H'usern von Ayia Tecla, ich kann weiterhin der K[ste folgen. Es sind viele neue H'user, die da ins d[rre Land gebaut wurden, zumeist Reihenh'user, in Mehrzahl bezogen, viele noch leer. Werden sie K'ufer finden oder pflanzt sich hier fort, was in den USA als Immobilienkrise begonnen hat und in Spanien mit unverk'uflichen Ferienh'usern seine Fortsetzung findet?

Das Laufen wird jetzt doch zunehmend m[hsamer, ich bin es wohl schon nicht mehr so gewohnt, ausserdem habe ich nichts gegessen oder getrunken und war nur eine halbe Stunde wach vor dem Laufen. Ich forciere nicht, habe jedoch mein Ziel fixiert: unter dem weissen schmalen Dach, das man von unserem Balkon aus sieht, will ich stehen und zur[ck Richtung Osten schauen. Doch ca. 300 m vorher biegen K[ste und Weg nach rechts, ich befinde mich an der M[ndung eines kleinen Flusses, den ich schon in Google Earth gesehen hatte. Vorwiegend kleine Fischer/ und Motorboote und kleinere Motorjachten sind beidseits im fast stehenden Wasser vert'ut. Ein Steg, um ans andere Ufer zu gelangen, w're moeglicherweise so 200 m landeinw'rts vorhanden, doch um dorthin, zum weissen Dach und wieder hierher zu gelangen, m[sste ich einen weiteren Kilometer anh'ngen und habe jetzt schon genug. Es ist 07:00 Uhr. Ich betrachte die andere Flussseite als nicht mehr meine Welt und beginne den R[ckmarsch. Die 35 Min. Lauf gen[gen mir momentan. Ich komme an Arbeitern vorbei, welche bei der bereits bestehenden W'rme den Platz vor einem Neubau fertig bauen m[ssen. Harte M'nner, es ist ja erst Morgen! Beim Marschieren f'llt mir links und rechts viel mehr auf, als beim Laufen: die sch;nen aber doch schmalen H'user, der Strand, welcher nur an wenigen Stellen Sand aufweist und sonst nur Fels mit scharfen Konturen, gepflegte gr[ne Umgebung von einigen H'usern, Einwohner, die mit ihren Hunden den Morgenspaziergang machen und viele Abf'lle am Ufer wie ihm Hinterland. Es sind vorwiegend B[chsen und Flaschen aber auch [berreste von verbrannten Gegenst'nden und St[hle. Eine Joggerin begegnet mir auch noch. Sie hat kleien Trinkfl'schchen in ihrem G[rtel. Keine Anf'ngerin offensichtlich. Ab 07:25 bis 07:32 laufe ich wieder ein Bisschen, den Rest bis zum Hotel marschiere ich zumeist. Um 08:05 bin ich beim Hotel, gehe zum Sandstrand, um zu schauen, ob Bea noch da sei. Sie ist nicht mehr da, ich k[hle mich noch kurz im Meer ab und gehe zur[ck ins Zimmer.

Um 09:00 treffen wir uns, wie [blich und gehen zu Dritt zum Fr[hst[ck.

Bei der R[ckkehr piept unser Telefon in regelm'ssigen Abst'nden. Bea hebt es ab, legt es wieder auf und sagt mir, ich solle mal hoeren. Ich mache es, dann beginnt das Freizeichen zu l'uten, die Reception meldet sich. Es gebe ein Problem mit unserem Zimmer, ob ich bitte an die Reception kommen koenne. Ich begebe micht nach unten. Gregory von der Reception eroeffnet mir, wir w[rden die Zimmer 317 und 320 belegen. Ob die Person in 317 unsere Tochter sei. Ich bejahe. Sie h'tten ein Problem mit dem Zimmer ab Mittwoch. Ob wir einverstanden w'ren, ab Mittwoch zu Dritt im Zimmer zu sein, wir w[rden daf[r ab heute schon All Inclusive haben. Ich wende ein: In unserem Zimmer hat es gar nicht Platz f[r drei! - Moment! und verschwindet im B[ro. Er kommt zur[ck. Es gibt Familienzimmer, die sind etwas groesser. Es w're ein anderes als 317. [berlegen Sie es sich, sprechen Sie noch mit Ihrer Frau und geben Sie mir moeglichst bald Bescheid." In meinem Bauch weiss ich bereits die Antwort: Nein! Ich setze Bea die Angelegenheit auseinander und lasse meine [berlegungen bereits einfliessen. Sie ist nat[rlich meiner Meinung. Weshalb sollen wir die Fehlplanung Anderer ausb[geln helfen, wo wir schon einmal im Jahr in den Ferien weilen dadurch Kompromisse machen, ohne dass wir daran schuld sind? All Inclusive brauchen wir sowieso nichts, wir haben nichts davon. Wir hatten auch auf Lanzarote schon all inclusive, assen aber nie zu Mittag. Nicht einmal, wenn sie uns den noch geplanten Ausflug nach Nicosia und die Segeltour bezahlen w[rden, das w[rde die Feiheit zweier Zimmer nicht aufwiegen. Der Form halber sage ich zu Bea, wir sollten Alexandra auch noch fragen, ob sie damit einverstanden sei, schliesslich ist sie vom Entscheid ebenso betroffen, sie mache zwar nicht den Eindruck, als w[rde sie unter Einsamkeit leiden, vielleicht moechte sie jedoch gerne in ein Dreierzimmer wechseln. Ich rufe sie an und sage, eigentlich h'tten wir bereits entschieden, wollten jedoch auch noch ihre Meinung hoeren. Um sie nicht bereits negativ zu beeinflussen, setze ich ihr positiv auseinander, welche Vorteile mit dem Wechsel verbunden w'ren. Etwas kleinlaut bemerkt sie jedoch, sie moechte ihr eigenes Zimmer gerne behalten, wenn wir jedoch anders entschieden h;tten, so w[rde sie es akzeptieren. Toll, wir sind also alle der gleichen Meinung! Wir vereinbaren, gleich anschliessend in den Supermarkt bei der Kreuzung an der Strasse zu gehen, um Getr'nke und Souvenirs zu kaufen und dabei gleich bei der Receptionden einstimmigen Entscheid bekannt zu geben, das "Angebot" auszuschlagen.

 

Der Herr an der Reception nimmt dies ohne Begeisterung zur Kenntnis (ca. 10:30). Ich habe einen Freund verloren... Alexandra sagt auch auf dem Weg zum Supermarkt und noch den ganzen Tag immer wieder, wie ich ihr einen Schock versetzt h'tte, als ich so positiv von dem Wechsel gesprochen h'tte. Sie habe ihr eigenes Zimmer schon verloren geglaubt, sie h'tte gedacht, wir w[rden denken, wir h'tten es ja so gut miteinander, da koennten wir doch auch ein paar Tage noch in einem Zimmer sein, aber nein: da h'tten wir es doch jetzt immer so gut gehabt und dann ausgerechnet aufs Ende der Ferien w[rden wir Zickereien riskieren auf diese Art. Sie sei so froh.

 

Im Laden kaufen Alexandra weniger und Bea mehr ein. Wir wundern uns [ber einen Teil des Angebots: in einem Gestell gibt es Ikonen zu kaufen, 2 m daneben hat es ein ganzes Gestell mit Hieb- und Stickwaffen der [belsten Art, auch diverse, die in der Schweiz verboten sind. Und das aus Metall, geschliffen und zu geringen Preisen zwischen 10 und 30 Euros.

 

Um 12:15 sind wir wieder im Hotel. Um 12:45 treffe ich mich in der Hotellobby mit Alessia Fiscalini von Airtours und buche die beiden Ausfl[ge "Nicosia" und "Segelboottour".

 

Um 17 Uhr gehen wir wiederum schwimmen. Am Nachmittag hatte wieder starker Wind eingesetzt und Wellen verursacht, eher noch mehr als gestern. Am Strand wehen rote Fahnen, nicht Badeverbot, aber beschriftet mit "Danger for Swimming". Viele Einheimische erfreuen sich an den Str'nden, denn diese sind oeffentlich zug'nglich. Es ist ja Samstag. Nach dem Baden hole ich den Fotoapparat und mache auf der "Fischflossen"-Halbinsel noch ein paar Aufnahmen von den Wellen.

 

Zum Nachtessen gibt es ein Barbecue im Freien. Der Esssaal ist geschlossen.

 

Alexandra geht schon vor der Abendunterhaltung ins Zimmer. Bea und schauen sie uns an: das Animationsteam singt und tanzt. Alles gef'llt uns viel besser als das letzte Mal bei gleicher Gelegenheit. um 23:15 gehen auch wir ins Zimmer.

26.7.08 15:33
 


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